Biografie

Fridtjof Spatz

Fridtjof Spatz – geboren 1435

»Ein One-Hit-Wonder der Literaturgeschichte mit dem Hang es immer wieder zu versuchen.« (Frederik Dreher)

Alles begann mit der außergewöhnlichen Geburt im Jahr 1435 irgendwo in einem unbekannten Wald. Sein erster Schrei sorgte bereits bei den Tieren in der Umgebung für ein Schmunzeln, haben sie in diesem Ton schon erkannt, welch schabernackender Typ das werden sollte. Man berichtet, es klang ungefähr so: Schrabbeldabauzendidum.

Über die frühen Jahre und die Zeit danach ist leider nur wenig bekannt und Legenden gehören zur Fiktion und diese Biografie ist ja nun alles andere als Fiktion. Mythen, Sagen, Dinge, die keine Erwähnung finden sollten. Nur das eine sei erwähnt der Vollständigkeit halber. Angeblich arbeitete Fridtjof Spatz als freiberuflicher Pirat, bekam aber Probleme mit der Steuererklärung. Es hieß zwar, diese würde auf einen Bierdeckel passen, aber der war zu seinem Unglück im Jahr 1545 noch nicht erfunden. Da er als Pirat nun strukturell bedingt eher erfolglos blieb, versuchte er sich als Revolutionär. Die 68er des 17. Jahrhunderts wären ohne ihn nicht das, was sie gewesen wären, wäre er. Nunja, Mythen. Vor allem war er auch enttäuscht von der Französischen Revolution, denn statt sexueller Befreiung wurde hier in erster Linie die Befreiung des Hauptes vom Kopfe propagiert. Damit konnte er nichts anfangen und zog sich zurück, so sagt die Sage. Er gab sich hin für medizinische Versuche, die so ihre Folgen hatten. Aber dann eines Tages der Versuch, als Poetchen durchzustarten in dem kümmerlichen Städtchen mit dem Namen Kiel. Ein Teil des Schiffes, das nicht ohne Grund unter Wasser liegt. Und allen Schlaumeiern, die mir jetzt sagen wollen, dass der Name Kiel nichts mit dem Kiel zu tun hat, allet klar.

Es war also nun im Jahr 2013. Ein Gedicht löste eine Dieter-Bohleske Kontroverse aus.

Wer ist nun Fridtjof Spatz? Er schreibt für die Menschen, die so gern beim Poetry Slam gebuht hätten, es aber nicht durften. Bis dahin…

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