dreierlei bewegung

müßiggänger

gehe müßig
eine möhre
liegt auf dem weg
plötzlich
ein auto
tot
rieche an blumen
abgesperrt durch den
weg gedrungen platz verschafft
von sonne belacht
wie schön die amsel
mit der schwalbe
die birne fällt ameisen
stürzen sich auf das
leckere mahl ich
beiße zu sie krabbeln
in mir weiter heiter
zerlegen sie mich von
innen binnen sekunden nur
noch skelett
ich ich wache auf
liege gar nicht auf
der straße
gehe nur
müßig
die selbe entlang

weggefährte

wandle froh
durch wiesendes
grün am klaren
bache durch
blütenmeer
da kommst du an
mit deiner schönheit
vor wonne triefender stimme
dein sanfter flügel
schlag nimmt
freiheit gefangen
allein du darfst
frei sein
du vogel du
betrübst mich
du frohlockendes stück sein
machst mir ganz
trübe rübe
ich fühle mich klein
und sein verloren
betrachte ich dein schwingen
betrachte ich dein singen
kullerts mir das wänglein
hinab kühles nass
umwoben vom spinnennetz
der gefangenheit
gescheiterter ausflug in
romantische gefilde
mit dir als gefährte
wird jede silbe zum
blökenden stampfen
hab dank oh vogel
du arsch

tanzen

frohlockend schockstarr beglückt
im taumel die straße
entlang gleich einem tanz
die füße geh’n leicht
die arme sind weit
lächle der welt mit
jauchzenden winkeln
direkt ins gesicht
da muss sie doch
rührung empfinden

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